Montag, Dezember 15, 2008

devoir

Etwas tun zu müssen, ist eigentlich nichts Gutes. Zumindest scheint es so. Näher betrachtet ist es nämlich so, dass es auch ganz einfach mit "nicht können" zusammenhängen kann, somit hat man im Wesentlichen gar keine Wahl, als einfach das zu tun, was getan werden muss. Dem ungeachtet gibt es trotzdem keinen Zwang, die Endentscheidung wird jedem selbst überlassen, was die Sache nicht unbedingt leichter macht.

So steht man dann da. Nicht wissend welche Richtung man einschlagen soll und ob es Alternativen gibt. Wo man sie findet. Was überhaupt passiert.
Es sollte sich schon längst geändert haben und noch immer stehe ich da. Der Wind in meinen Haaren. Musik die mich nachdenken lässt. Zuviele Tränen.

4 Kommentare:

fj hat gesagt…

manchmal reicht ein kleiner Anstoß in die richtige Richtung.

Luca hat gesagt…

Nicht stehen bleiben. Nicht warten bis es dunkel wird und man nicht mehr sieht, wohin man geht und weiter stehen bleibt.

Einen Schritt machen. Einatmen. Spüren. Wie fühlt es sich an? Noch einen Schritt. Wenn es nicht passt, die Richtung ändern.

Es gibt keine vorgegeben Pfade. Es gibt nicht einmal die Pflicht überhaupt zu gehen. Vorschriften sind Erfindungen eines Systems, das versucht sich selbst aufrecht zu erhalten. Alles wirkt auf uns ein und wir wirken auf alles.

Es gibt kein besser oder schlechter. Nur ein anders.

Lisa hat gesagt…

In manchen Sachen hat man keine Wahl stehen zu bleiben, man muss weitergehen. Manchmal gibt es sogar eine vorgegeben Richtung. Nicht alles ist änderbar.

fj hat gesagt…

manchmal kann man es nicht ändern, aber ich lasse es nie unversucht und besser als @Luca kann man es nicht schreiben.