Wie kann es sein, dass eine einzige Sache alles so zum Schwanken bringt? In zwei verschiedene Extreme.
Es pusht und fördert.
Es regt an und lässt hoffen.
Es gibt Kraft.
Aber es depremiert.
Es zeigt was man nicht hat.
Es zerstört.
Es reißt Wunden auf.
Alles differenziert, immer und immer wieder komme ich in die gleiche Situation und muss lernen damit umzugehen. Etwas zu sehen und zu wissen, dass ich es nicht habe. Nicht wissend, ob ich es jemals haben werde. Dabei liegt es mir doch so am Herzen. Wenn ich es für kurze Zeit habe, strahlt mein Herz. Wenn die Zeit dann um ist, bricht alles in mir auseinander. Momente in denen die Welt scheint, als wäre sie stehengeblieben. Momente, die wehtun. Und man kann nichts dagegen machen. Die Tränen einfach ersticken, anders halte ich nicht durch.
Trotzdem streckst du mir immer wieder deine Hand entgegen. Lässt mich sehen, dass da mehr ist. Aber ganz ergreifen kann ich sie dann doch nicht. Kann man es nicht ergänzen? Ich will doch nur Danke sagen. So lange schon. Die Sanduhr läuft.
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3 Kommentare:
Soll man die Kraft verwenden um die Wunden zu schließen und wieder bei null auszusteigen oder setzt man sie für sich ein und hofft, dass der Schmerz von alleine oder durch andere schwindet?
Es gibt nur uns und unsere Handlungen.
Manche Dinge kann man nur in einem Zeitfenster machen, für andere ist es nie zu spät.
Ich habe schon vieles aufgegeben. Man kann nicht alles haben, das man will. Manchmal ist es nur ein Zeitproblem, manchmal steht man sich selbst im Weg und manchmal kann man die Sache nicht beeinflussen.
Ja das ist ja das Problem. Wo fängt man an was zu machen, was ist wohl das Beste? Aber es wird schon alles noch richtig kommen. Ich bin mir sicher.
Versuchen Prioritäten zu setzen. Wenn das nicht geht, irgendwo anfangen.
Das wichtigste ist, dass du glücklich bist.
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